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SANDRA PFISTER

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Bereits in meiner Kindheit hegte ich ein reges Interesse an gestalterischer Arbeit. Basteln und Zeichnen nahm ein Grossteil meiner Freizeit in Anspruch. Es zeigte sich schon damals eine gestalterische und handwerkliche Begabung.

Was liegt also näher als einen gestalterischen Beruf zu wählen; ich entschloss mich nach der Schule eine Kunstglaser-Lehre zu absolvieren. Ich lernte wie man Bleiverglasungen (Kirchenfenster, Wappenscheiben und kunstvolle Spiegel) herstellt. Nebenbei setzte ich den Fokus jedoch immer auf das Zeichnen. Mein neu gesetztes Ziel: so realistisch wie möglich ein Bild abzuzeichnen! Bleistift und Farbstifte waren meine bevorzugten Werkzeuge. Ein Basiskurs in der Airbrush-Technik eröffnete mir zusätzlich neue Möglichkeiten der realistischen Darstellung.

Nach einigen Jahren gesammelter Berufserfahrung als Kunstglaserin wollte ich auch die technische und logische Seite in mir fördern und arbeitete 12 Jahre in der Informatikabteilung einer Versicherung. Das künstlerische Feuer loderte jedoch immer unter der Oberfläche. Der Weg zurück in einen gestalterischen Beruf gestaltete sich aber, wie vermutet, eher schwierig.

Mit 42 Jahren wagte ich den Schritt, erneut eine Ausbildung zu starten, um meiner künstlerischen Passion gerecht zu werden. An der IMC Maskenbildner-Schule (International Make-up Cooperation) in Waldshut (D) schloss ich Ende 2014 die 1-jährige Ausbildung zur staatlich anerkannten Maskenbildnerin erfolgreich ab.

Meine kunsthandwerklichen Fähigkeiten zeigten sich hierbei besonders beim Modellieren; meinem langjährigen Hobby des Portrait-Zeichnens fügte sich eine weitere Dimension hinzu
→ eine Abformung der von mir nachgebildeten Büste des Künstlers Salvador Dalí wird im Europäischen Kunstmuseum Schloss Nörvenich in Köln ausgestellt.

Über all die Jahre entwickelte und verfeinerte ich so meine Technik des fotorealistischen Zeichnens bis zum heutigen Tag – und ich habe noch lange nicht ausgelernt …

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